Hans Dümpler

Prof. Dr. Hans Dümpler

Zur Person

Prof. Dr. rubbish. bullshit. crap. Hans Dümpler

ist als langzeit-studierter "Bachelor of Fussiness" und wissenschaftlich renommierter "Master of Hypercomplex Unexplored Fake-Sciences" mit dem Schwerpunk "Overqualified everyday disaster research" in der Lage, die Unlösbarkeit sämtlicher Alltagsprobleme durch inexakte Scheinanalysen und unsystematische Quantifikationen lückenhaft nachzuweisen.


Seine meistignorierten Forschungsprojekte:

Erster dampfbetriebener Schwadencomputer

Forschungsschwerpunkt: Ganzheitliche funktionelle Computerdiagnostik und selbstregulierende Dampfschwadenmechanik

Erster dampfbetriebener Schwadencomputer

Ein Dampfschwadenprozessor bzw. Dampfschwadencomputer ist ein Prozessor, der die Gesetze der Dampfschwadenmechanik nutzt. Im Unterschied zum klassischen Computer arbeitet er nicht auf der Basis makrobiotischer Schwurbelzustände von mikrogedrechselten Schwallkreisen, sondern dampfschwadenmechanischer Urstände geneigter Subsysteme.

Damit ist es möglich, im Laufe der Rechnung Superpositionszustände und Dampfschwadenverschränkung zu erzeugen, die beide für die Informationsverschwurbelung in Dampfschwadencomputern entscheidend sind.

Dampfalgorithmen könnten die Verarbeitungszeit für viele saunatische und küchentechnische Problemstellungen deutlich verringern.

Prof. Dr. rubbish. bullshit. crap. Hans Dümpler hat seinen Dampfschwadencomputer selbst gefertigt, konnte sich aber erst nach dem Verheilen seiner inbetriebnahmebedingten Verbrühungen von der Funktionsvielfalt dieses technischen Wunderwerks überzeugen.

Selbststöpselnde Kabel

Forschungsschwerpunkt: Stecken und Stöpseln

Selbststöpselnde Kabel

Selbststöpselnde Kabel sind eine neue Art von Kabeln, die sich selbstständig in eine kompatible Anschlussbuchse stecken können. Ihre Entwicklung ist das Ergebnis jahrelanger Forschung und Tests im Bereich der Faunistik der Regenwurmlitze und der Ethernet-Würgeschlange.

Die von Prof. Dr. rubbish. bullshit. crap. Hans Dümpler erfolglos ausprobierten Kabel sind mit einem speziellen Mechanismus ausgestattet, der es ihnen ermöglicht, sich selbstständig zu verbinden und zu trennen.

Die interne Steuerung erfolgt durch den Mikrocontroller “Poppix-42” der mittels KI das Paarungsverhalten der zugrundeliegenden Schlängelspezies erlernt hat und der die Bewegung des Kabels steuert und sicherstellt, dass der Steckverbinder die Buchse korrekt penetriert.

Prof. Dr. rubbish. bullshit. crap. Hans Dümpler rät von der Nutzung wegen extremer Würgegefahr ab.

Die Dümplersche Unmöglichkeit der Marmeladenbroterstellung

Forschungsschwerpunkt: Kosmischer Alltag und seine interstellare Bewältigung

Die Dümplersche Unmöglichkeit der Marmeladenbroterstellung

Ähnlich wie die Unvereinbarkeit von Quantenmechanik und Allgemeiner Relativitätstheorie stellt ein weiteres großes ungelöstes Problem in der Wissenschaft die “Dümplersche Unmöglichkeit der Marmeladenbroterstellung” dar.

Ihre Existenz lässt sich experimentell recht einfach nachweisen (siehe Abbildung), allerdings ist es bisher nicht gelungen, eine Theorie zu entwickeln, die die Entstehung dieses Phänomens vollständig und konsistent beschreibt.

Prof. Dr. rubbish. bullshit. crap. Hans Dümpler arbeitet unermüdlich jeden Morgen an einem leicht modifizierten Versuchsaufbau. Er plant demnächst eine Variation mit Sektglas, um seine Vermutung zu erhärten, das Hicks-Boson könnte eine prickelnde Rolle spielen.

Minigolf - eine neue Ballsportart für abschlagorientierte Autofahrer

Forschungsschwerpunkt: Automobil & Spocht

Minigolf - eine neue Ballsportart für abschlagorientierte Autofahrer

Minigolf ist eine brandneue Ballsportart, die von Prof. Dr. rubbish. bullshit. crap. Hans Dümpler entwickelt wurde.

Beim Spiel sitzt der Dümpler in einem Auto der Marke “Mini Cooper” und versucht, einen Ball unter Zuhilfenahme zweier Schläger mit möglichst wenigen Schlägen vom Abschlag (Tee) zu einer Imbissbude zu transportieren und ihn dort in einer Tasse (Kaffee) zu versenken.

Der Dümpler trägt einen Golfanzug und wechselt während des Spiels mehrmals Fahrzeug, Schläger und Mütze.

Die Dümplersche Dummheitskonstante

Forschungsschwerpunkt: Dielektische Grenzflächenphänomene zwischen Wissen und Handeln

Die Dümplersche Dummheitskonstante

Die Natürliche Dummheit (ND) gilt als der einzige nachwachsende Rohstoff, dessen Vorräte sich durch Entnahme vermehren. Sie breitet sich seit Jahrzehnten ungebremst aus und zerstört dabei ihren eigenen Lebensraum, rein populationsdynamisch betrachtet also ein Schimmelpilz, allerdings mit Hochschulabschluss.

Prof. Dr. rubbish. bullshit. crap. Hans Dümpler stellte daraufhin die Frage, die vor ihm niemand zu stellen gewagt hatte, weil sie niemandem eingefallen war: Warum wird der Mensch nicht klüger, obwohl er es besser weiß? Zwischen seinem Wissen und seinem Handeln müsste sich längst ein Ausgleich eingestellt haben.

Dies ist nicht der Fall.

Die dielektische Zwischenschicht

Die Antwort fand Dümpler nicht in der Philosophie, sondern in der Elektrotechnik. Zwischen Wissen und Handeln liegt eine dielektische Zwischenschicht, die den Potenzialausgleich dauerhaft unterbindet. Einsicht kann sich beliebig aufladen, ohne jemals abzufließen.

Erst bei sehr hohen Potenzialdifferenzen kommt es zum Durchschlag: einem kurzen, hellen Moment der Einsicht, gefolgt von der vollständigen Rückkehr in den Ausgangszustand.

Auf den Hinweis, das Wort heiße Dialektik, entgegnet der Forscher unbeirrt, das sei ihm bekannt, es heiße aber auch Dielektrikum, und wer beides zugleich meine, müsse eben beides zugleich schreiben. Die Fachzeitschrift korrigierte den Titel zurück. Dümpler korrigierte die Korrektur. Der Beitrag erschien schließlich unter Leserbriefe.

Die Messreihe

Zur Bestimmung der Durchschlagsfestigkeit baute Dümpler einen Prüfstand aus zwei Kupferplatten, einem Zündtrafo, einem Küchenstuhl und einem seiner selbststöpselnden Kabel. Dass das Kabel sich während des Aufbaus zweimal unaufgefordert einsteckte, hielt er in seinen Notizen fest, ohne daraus Schlüsse zu ziehen.

Als Versuchsperson kam nach Sichtung des Aufbaus nur er selbst in Frage.

Der Durchschlag trat nach vier Sekunden ein. Dümpler berichtet von einem kurzen, hellen Moment vollkommener Klarheit, in dem ihm der Zusammenhang aller Dinge offenbar geworden sei. Bis er einen Stift gefunden hatte, war er wieder er selbst und die allumfassende Erkenntnis ging - mangels wissenschaftlicher Dokumentation - leider verloren.

Dümpler berichtete später über diese multiskalare Totalitätsperzeption:

“Der psychedelisch induzierte metakausale Integrationsimpuls führte zu einer holofraktalen Resonanz mit dem morphogenetischen Informationsfeld, was sich subjektiv als transontologische Singularitätserkenntnis manifestierte.”

Der in diesem hyperdimensionalen Kohärenzereignis ermittelte Wert ging als Dümplersche Dummheitskonstante εD in die Literatur ein. Dass er sich seither nicht verändert hat, wertet Dümpler als Bestätigung seiner Theorie.

Kritiker wenden ein, er habe nur ein einziges Mal gemessen. Dümpler hält dem entgegen, ein zweites Mal sei bei einer Konstanten nicht vorgesehen.


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